PSYCHATRIE, PSYCHOTHERAPIE

Dr. med. Markus Michels       

Facharzt für Psychiatrie
-Psychotherapie-

 

Kennen Sie das? Sie fühlen sich ausgebrannt, leer, lustlos, freudlos, niedergeschlagen. Sie vergessen vieles, können sich nicht konzentrieren und spüren immer wieder diese Angst im Nacken. Angst, zu versagen, den Job zu verlieren oder die Angst, für verrückt erklärt zu werden. Klingt verrückt? Überhaupt nicht. Dieses Gefühl kennen viele, sie fühlen sich allein gelassen, haben Angst sich jemanden anzuvertrauen und darüber zu reden. -  Jetzt gilt es, sich schnell bei einem kompetenten Facharzt Hilfe und Rat zu suchen, denn wie bei jeder Erkrankung ist auch bei psychischen Beschwerden eine schnelle Diagnosestellung und gezielte Behandlung wichtig - je schneller, je besser!
     
Psychiatrie ist eine Fachrichtung der Medizin, die sich speziell mit der Diagnose und Therapie seelischer Erkrankungen befasst. Einige der häufigsten Erkrankungen, die dazu zählen sind das Burn-out Syndrom und Depressionen. Dank großer wissenschaftlicher Fortschritte lassen sich sehr gute Therapieerfolge erzielen.
   
Nach besonders sorgsamer, einfühlsamer Erhebung der persönlichen Krankheitsgeschichte des Patienten und weiterer psychiatrischer
Diagnostik wird ein individueller Therapieplan in Anlehnung an das psycho-biosoziale Modell erstellt. Die zwei Hauptsäulen bestehen in der gezielten therapeutischen Intervention und gegebenenfalls einer zusätzlichen medikamentösen Behandlung. Dabei kommen wirkungsvolle Medikamente, die nebenwirkungsarm sind und nicht abhängig machen, sowie auch alternative Behandlungsmöglichkeiten mit Naturheilstoffen zur Anwendung.

Da seelische Erkrankungen oft mit massiven körperlichen Beschwerden einhergehen (Schmerzen, Magen-Darm Erkrankungen oder auch Hautveränderungen), wird die Behandlung um eine differenzierte Diagnostik ergänzt – immer unter Einbeziehung der jeweiligen Fachspezialisten im Facharztzentrum Düsseldorf.



Behandlungsspektrum:

    • Depressionen, reaktiv bei schweren körperlichen Erkrankungen
      (z.B. Krebs)
    • Burning-Out Syndrom
    • Psychosen, pathologische Trauerreaktionen
    • Belastungssituationen
    • Anpassungsstörungen
    • Angsterkrankungen, Panikstörungen
    • Suchterkrankungen   

 
Psychotherapie:

    • Einzel- und Paartherapie, Kurzzeit - und Fokaltherapie,
       Langzeittherapie unter tiefenpsychologischen,
       behavioristischen Aspekten

Erweiterte Angebote:

    • Zusätzliche Depressionssprechstunde via Internet,
       mittwochs von 16.00-17.00Uhr
    • Entwicklung von Stressbewältigungsprogrammen
       z.B. bei Mobbing, familiären Belastungssituationen
    • Erarbeitung von Entspannungsverfahren
   

 

 

 

 

Dipl.-Psychologe Jörg Gandras

Psychologischer Psychotherapeut

 

Es hing früher und hängt  auch heute noch oft vom Zufall ab, mit welcher psychotherapeutischen Methode ein unter psychischen oder psychosomatischen Störungen leidender Patient behandelt wurde; nämlich je nachdem, wo er/sie einen Therapieplatz fand. Das konnte dann gut passen oder auch nicht. Gesundheit sollte allerdings keine Glückssache sein.

Im Bereich Psychotherapie des Facharzt Zentrums Düsseldorf  können wir heute die Behandlungspläne für Psychotherapiepatienten unter Berücksichtigung und mit Hilfe einer sehr fundierten organischen und psychiatrischen Diagnostik individuell zuschneiden.

Dies betrifft sowohl die Wahl des Behandlungsplans als auch die des Behandlungssettings. Hierbei hilft auch die systemische Sichtweise, die die traditionellen Behandlungsverfahren kennt, diese aber unparteilich und nur im Hinblick auf die jeweilige Nützlichkeit im individuellen Behandlungsfall einsetzt.

In diesem psychotherapeutische Grundverständnis steht es nicht im vorhinein fest, ob der Behandler z.B. „die frühe Kindheit aufarbeitet“, „selbstschädigende Denkmuster modifiziert“, „Selbstsicherheit aufbaut“, „die Position in der Herkunftsfamilie klärt“, „eine Paartherapie als Methode der Wahl ansieht“ , „günstigere Stressbewältigungsmuster aufbauen will“, „ein empathisches Verständnis bevorzugt“ oder.„ein individuelles Coaching im beruflichen Kontext anstrebt“.

All dies sind –ohne Anspruch auf Vollständigkeit und nur sehr beispielhaft- Behandlungsoptionen, die nach einer Bedingungsanalyse der Störung in eine engere Wahl gezogen werden können. Außerdem sind sie zwischen Patient und Therapeut verhandelbar und werden letztlich gemeinsam auf ihre Nützlichkeit und Lösungsorientierung hin geprüft .

Diese Konzept versucht auch dem Umstand gerecht zu werden, dass psychische und psychosomatische Störungen heutzutage vermehrt sowohl aus langjährigen biographischen Fehlentwicklungen als auch aus relativ jungen Konflikten und Belastungen in Beziehungen oder am Arbeitsplatz resultieren können.

Vor dem Hintergrund dieser Unterscheidungen sollten dann auch abgegrenzte Behandlungsziele mit einer angemessenen Zeitperspektive vereinbart werden können.

 

Das Behandlungsspektrum umfasst sowohl die psychischen und affektiven Störungen als auch die vegetativ-funktionellen und psychosomatischen Störungen mit gesicherter psychischer Ätiologie.