GASTROENTEROLOGIE

Dr. med. Andrea Birkhahn
Fachärztin für Innere Medizin, Schwerpunkt Gastroenterologie,
Ärztin für Naturheilverfahren

 
Bauchschmerzen sind unangenehm. Zwischen leichtem Drücken und schweren Krämpfen ist alles möglich. Ist nur etwas auf den Magen geschlagen oder steckt eine ernsthafte Erkrankung dahinter? Wo kommt der Schmerz wirklich her, vom Magen oder Darm, von Leber oder Galle?

 
Gastroenterologie ist eines der wichtigsten Spezialgebiete der Inneren Medizin und somit für die Behandlung vieler internistischer Erkrankungen unverzichtbar.
Wann ist es wichtig, einen gastroenterologischen Spezialisten aufzusuchen?
Bei allen Erkrankungen der Speiseröhre, des Magens, der Leber, der Bauchspeicheldrüse und des Darmes einschließlich des Enddarmes ist die Untersuchung durch einen erfahrenen Spezialisten unabdingbar.
Wenn akute oder chonische, immer wiederkehrende Schmerzen im Bauchraum vor, während oder nach dem Essen auftreten, oder wenn Sie unter kolikartigen Oberbauchbeschwerden oder Verstopfung (Obstipation) sowie Durchfall (Diarrhoe) leiden, dann sollten Sie sich schnellstmöglich gastroenterologisch untersuchen lassen.
Die Gastroenterologie umfaßt aber auch Vorsorgeuntersuchungen zum Ausschluß oder zur Behandlung von Vorstufen von Speiseröhren-, Magen- oder Darmkrebs. Auch wenn bereits kleine Wucherungen im Darm (sog. Polypen) ent-standen sind, kann schon während der Vorsorgeuntersuchung dieser kleine Tumor schonend abgetragen werden. Der Patient ist somit gleichzeitig mit Beendigung der Vorsorgeuntersuchung (Darmspiegelung=Ileokoloskopie oder Magenspiegelung=Ösophagogastroduodenoskopie) in vielen Fällen wieder vollständig geheilt, ohne daß er von diesem kleinen operativen Eingriff etwas gemerkt hat.
Denn es stehen Ihnen in meiner Praxis die neuesten und sehr schonende endoskopische Verfahren zur Verfügung. Mit der Chromoendoskopie (Anfärbung der Darmschleimhaut mit Farbstoffen) oder FICE (virtuelle Anfärbung der Darmschleimhaut während der Untersuchung mittels spezieller Lichtquellen) können selbst wenige Millimeter große verdächtige Darmveränderungen aufgespürt und meist sofort endoskopisch entfernt werden. Auch Magengeschwüre und kleinere Wucherungen an Magen- oder Speise-röhren-schleim-haut können mit endoskopischen Verfahren lokal behandelt warden.
Zur Diagnostik von Nahrungsmittelunverträglichkeiten (z.B. Laktoseintoleranz) stehen verschiedene Atemtests und laborchemischen Analyse zur Verfügung.
Ergänzt wird die hochmoderne diagnostische Ausstattung meiner gastro-entero-logischen Praxis durch ein hochauflösendes Ultraschallgerät mit der Möglichkeit der Kontrastmittel-gestützten Ultraschalldiagnostik und farbkodierten Duplex-sono-grafie des Bauchraumes und der abdominellen Gefäße.
Selbstverständlich werden zur Vervollständigung des Therapiekonzeptes alle gängigen medikamentösen Therapien nach dem neusten Stand der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen angewendet. Auch natur-heil-kundliche Verfahren wie die Phytotherapie und mikrobiologische Therapien werden angeboten. Viele Krankheitsbilder wie chronisch entzündliche Darmerkrankungen (z.B. Morbus Crohn) aber auch funktionelle Magen-Darm-störungen (Reizmagen oder Reizdarm) können durch Spezialisten für TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) mitbehandelt werden.
Selbstverständlich besteht auch in enger Kooperation mit kardiologischen Spezialisten die Möglichkeit, alle gängigen EKG- Untersuchungen einschließlich Belastungs-EKG, Echokardiografie und Lungenfunktionsdiagnostik durch-zu-führen und das individuelle Herz-Kreislaufrisiko abzuschätzen.

Diagnostische Methoden:

    • Atemtests
    • Ultraschall
       - Sonografie des Bauchraumes
       - Farbdoppler- und Duplexsonografie
       - Kontrastmittelsonografie
    • Endoskopie
       - Ösophagogastroduodenoskopie
       - Ileokoloskopie
       - Proktoskopie/ Rektoskopie
       - Chromoendoskopie
       - Narrow-Band-Imaging

Therapie: 

     • gängige internistische und gastroenterologische
        Therapieverfahren 
     • anerkannte Naturheilverfahren
       (z.B. Phytotherapie, mikrobiologische Therapie)
     • interventionelle Maßnahmen
       (z.B. Polypektomie, Hämorrhoidenligatur)